Unser Flug von München nach Moskau geht etwa 3 Stunden. Wir kommen pünktlich am Flughafen Домодедово an.
Das Einreisevorgehen in Russland ist etwas unklar, es wird ziemlich viel Aufhebens um die Paßkontrolle gemacht. Wir stehen im günstigsten Fall etwa 30 Minuten an, die Letzten kommen erst nach etwa 1,5 Stunden durch die Kontrolle. Einen Vorteil hat das Ganze: Die Koffer sind schon längst da!
Nun sollen wir von einem Reisebus abgeholt werden. Barbara, unsere gute Fee, telefoniert mehrmals mit unserer Reiseleiterin Irina, doch wir finden uns erst nach geraumer Zeit. Die Warterei hatte allerdings einen entscheidenden Vorteil: Die Rush Hour in Moskau ist bis zu unserer Abfahrt beinahe vorüber, damit stehen wir weniger im Stau und kommen rechtzeitig zum Abendessen am Pilgerhaus Dom Palomnika an.
Wir beginnen den ersten Tag in Moskau mit einem eher Pilgerhausüblichen Frühstück und freuen uns auf die Stadtrundfahrt. Irina und ihre Tochter Xenia begleiten uns den ganzen Tag als Reiseleiterinnen. Wir erleben zum ersten Mal die riesigen Straßen, teilweise 8-spurig pro Richtungsfahrbahn, besuchen eine orthodoxe Kirche, in der gerade ein Gottesdienst stattfindet und sehen die größten Sehenswürdigkeiten der Stadt. ...
Wir fahren am Montag früh zeitig mit dem Bus ca. 70 km nach Sergijev Possad (Сергиев Посад), dem Zentrum der russisch-orthodoxen Kirche. Auf dem Weg dorthin besuchen wir noch eine kleine orthodoxe Kirche, die auf den Gründer Sergej zurückzuführen ist. ...
In Russland beginnt die Schule am 1. September und diese Gelegenheit eine ganz besondere Tradition zu sehen, wollen wir uns nicht entgehen lassen. Wir sind im Stadtteil Ismailova zu einem Benefizkonzert für den Club Unesco Sfera eingeladen. ...
Wir singen unser geistliches Programm in einem Benefizkonzert für Pastor Spieth, der uns bereits in der ev. -finn. Gemeinde in einer kleinen Kapelle auf dem Friedhof verholfen hat. ...
Die Moskauer Metro (Московский метрополитен) ist weltbekannt und weltberühmt. Das Sowjetregime hat sich damit wirklich ein Denkmal gesetzt, das seinesgleichen sucht. Beinahe 300 km Schienennetz und 180 Stationen umfaßt die Metro, die pro Tag bis zu 7 Mio. ...
Eine Schifffahrt über die Moskva ist ein Highlight jeden Moskaubesuchs und somit können wir das uns nicht entgehen lassen. Die Sonne lacht und endlich gelingen auch schöne Fotos von allen Sehenswürdigkeiten, die wir bereits die Tage vorher besucht haben. Die Moskva fließt in einer S-Form durch die Stadt, somit sieht man fast alle tollen Gebäude auch vom Fluß aus. ...
Wir haben die einmalige Gelegenheit unser weltliches Konzertprogramm auf einer riesigen Bühne auf dem Platz des Sieges, dem Poklonnaja Gora (Покло́нная гора; übers. : Berg der Verbeugungen) im Rahmen des Moskauer Stadtgeburtstages aufzuführen. .
Es ist wirklich auffällig, wie die russischen Frauen gekleidet sind. Nach dem Motto "Kurz und Hoch" laufen sie bei den täglichen Einkäufen mit Minirock und High-Heels rum. Autsch, das muß doch unbequem sein?!? Ein paar gute Fotos habe ich extra in einer Gallerie zusammengestellt.
Außerdem haben wir nicht nur vordefiniertes Sightseeingprogramm, wir können auch das eine oder andere Einkaufszentrum besuchen. Meist dient es zur schnellen Mittagsmahlzeit. Besonders bemerkenswert war das Einkaufszentrum unter dem Platz der Revolution. Es geht mehrere Stockwerke in den Boden. Außerdem hat der Kiewer Bahnhof auch ein neues Einkaufszentrum bekommen. Hier speisen wir fast ganz oben mit schönem Blick über die Stadt. Und nicht zu vergessen, das GUM, das größte Einkaufszentrum der Stadt Moskau direkt am roten Platz. Kaufen will man dort nichts bei Gucci und Prada, aber durchschlendern und staunen ist immer super!
Wendi
Ja Hallo, das ist ja schön von...
Maria
Hallo Wendi! Du kennst uns...
Jens
Hey Wendi, wie gehts? Ich hoffe...
Wendi
Ja klar, gerne. Hamburg steht auf...
Angela
... Hamburg hat eine zweite Chance...