Wendi

30.06.2011

Ja Hallo, das ist ja schön von...

Maria

19.06.2011

Hallo Wendi! Du kennst uns...

Jens

25.11.2009

Hey Wendi, wie gehts? Ich hoffe...

Wendi

15.06.2009

Ja klar, gerne. Hamburg steht auf...

Angela

15.06.2009

... Hamburg hat eine zweite Chance...

Aktuelles:

Das Ausflugsziel Nummero Uno für die Bayern ist ja eigentlich der Gardasee, doch ich war noch nie...


Lange war es schon ausgemacht, heute hat es endlich zeitlich geklappt. Mein externer Zimmerkollege...


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Sydney - Hauptstadt von New South Wales

31. Dezember 2003 - 3. Januar 2004

Verzweifelte Übernachtungssuche

Kaum in Sydney angekommen versuchen wir eine Unterkunft für die nächsten Nächte zu bekommen. Wir wollen 3-4 Tage in der Stadt bleiben. Garnicht so einfach was zu finden am Silvesterabend, denn wir haben es ein bisschen unterschätzt, daß zur Feier am Circular Quay, dem Opera House und der Harbour Bridge bis zu 300.000 Leute kommen, und das sind vorwiegend keine Einheimischen. Die wollen ja alle irgendwo übernachten.

Glück haben wir dann im Grand Pines Caravan Park. Dieser wird in meinem Lonley Planet wärmstens empfohlen. Wir bekommen für die Silvesternacht zwar kein Häuschen, aber einen alten Wohnwagen, der es für die eine Nacht schon tut. Am nächsten Tag wird uns dann eine feste Hütte angeboten, die wir auch gleich buchen.

Der Grand Pines Caravan Park wird zum wahren Glücksgriff, direkt an der Botany Bay gelegen und mit schönen alten Pinien beschattet läßt es sich wirklich gut dort leben. Vor allem die Kakadus sind der Renner, leben zu Scharen in den Pinien und kommen beim Füttern total nah ran.

NYE: New Years Eve = Silvesterabend

Wir machen uns frisch gestärkt mit der S-/U-Bahn auf den Weg ins Zentrum. Wir starten am Martins Place um ca. 20:00 Uhr, Weihnachtsbäume und Lichter erwarten uns. Wir laufen eine Zeitlang durch die Häuserschluchten und folgen den Menschenmassen zum Circular Quay. Dort steigt bereits das erste Feuerwerk des Abends, denn um 21:00 Uhr beginnt das Jahr irgendwo in der Südsee!

Die Halbinsel, die zum Sydney Opera House führt, ist abgesperrt. Es wird nur eine bestimmte Anzahl an Besuchern dort eingelassen. Wir haben Glück, denn nach dem ersten Feuerwerk verlassen einige Menschen den Bereich um das SOH und wir können reinschlüpfen. Die Sicherheitskontrolle hinter uns gebracht machen wir uns zielstrebig auf den Weg zum SOH. Wir postieren uns für die nächsten 3 Std. auf einem guten Platz für das Feuerwerk an der Harbour Bridge.

Im Hafen schwimmen ein paar sehr schön beleuchtete Schirre rum, die Klientel dort kann es sich bestimmt leisten, sozusagen in der ersten Reihe zu schippern. Direkt zum SOH kommen wir nicht, da ist eine zweite Sperre. Folgender Satz wird ständig wiederholt über die Lautsprecher, ich werde ihn im Leben nicht vergessen: "Welcome to the Sydney Opera House, the site is ful and the area has been closed..." ;o)

Kurz vor Mitternacht steigt die Spannung. Zahlen im Countdown-Format werden auf den linken Träger der Brücke projeziert. Anschließend gibt es gute 15min ein Feuerwerk, das mit Worten kaum zu beschreiben ist. Wer das Feuerwerk zu den Olympischen Spielen 2000 gesehen hat, kann sich vorstellen was los war. Es war unglaublich! Die Fotos vermitteln nur einen kleinen Eindruck des Spektakels.

So, nach dem Feuerwerk und schon sehr spät nachts wollen natürlich die ca. 750.000 Besucher in der Gegend wieder zurück in ihre Stadtteile, Hotels, Wohnwagen etc. Das war natürlich ein langwieriges Unterfangen. Die Öffis in Sydney sind kaum ausgelegt für eine derartige Völkerwanderung in kürzester Zeit. Umso länger dauerte die Rückreise in die Botany Bay. Aber, eigentlich war das kein Problem, denn der alte Wohnwagen sollte sowieso nur eine kurze Zufluchtsstätte werden.

Der Tag danach - Sightseeing

Wiedermal mit den Öffis unterwegs ins Zentrum, aber erst am frühen Nachmittag. Immerhin müssen wir umziehen und vorher ein bisschen ausschlafen. Wir haben eine mehrtätige Karte für die Öffentlichen Verkehrsmittel gekauft, die auch Schifferl fahren miteinschließt. Deswegen nehmen wir gleich mal eine Rundfahrt vom Circular Quay rundrum im Hafen des Port Jackson zum Darling Harbour.

Am Abend wandern wir dann noch etwas durch die Häuserschluchten der City und kommen am Queen Victoria Building, kurz QVB, vorbei. Ein sehr exklusives Einkaufszentrum, leider schon geschlossen. Man kann aber reingehen und den riesigen Weihnachtsbaum bewundern, der durch mehrere Stockwerke geht. Natürlich aus Plastik, was sonst... ;o)

Sydney Aquarium und Olympic Park

Am nächsten Tag besuchen wir das Sydney Aquarium. Derzeit ist der Film "Findet Nemo" der absolute Kinoknüller und da der Film ja auch in Australien spielt und der kleine heldenhafte Fisch am Schluß in der Nähe der Sydney Opera ankommt, läßt es sich das Aquarium natürlich nicht nehmen, hier total auf der Welle mitzuschwimmen. Gleich am Eingang empfängt uns ein riesiges Kinoplakat und auf der ganzen Tour durch die Gänge und Hallen sieht man immer wieder Clownfische (niedlich sind die schon!).

Im Aquarium gibt es natürlich noch ganz andere Tiere zu sehen, da liegen z.B. Seelöwen - Seals rum und schlafen (bei der Hitze kein Wunder!). Auch kann man sich Haie von unten anschaun, denn es führen Glasgänge durch ein riesiges Oceanium.

Nachmittags dann der Ausflug zum Olympic Park. Hier fanden die "best games ever", die Olympischen Sommerspiele im Jahr 2000 statt. Das Telstra Stadium war Veranstaltungsort diverser Endspiele inkl. Opening und Closing Ceremonies. Unvergesslich ist der Einzug der Leichtathletin Cathy Freeman, eine Aborigine, mit dem Olympischen Feuer. Sie entzündete mit der Fackel im Wasser den großen Ring, der sich danach erhebt und an einer Seite des Stadions angebracht ist.

Das Stadion wurde nach den Olympischen Spielen umgebaut. Um 30.000 Sitzplätze verkleinert fasst jetzt knapp 90.000 Zuschauer und wird für diverse Endspiele der Rugby League oder für Cricket oder für Australian Rules Soccer verwendet.

Taronga Zoo und Sydney Opera House

Am letzten Sightseeing-Tag in Sydney besuchen wir den Taronga Zoo. Die Fahrt dorthin geht wieder mit dem Schiff von Circular Quay am Opera House vorbei hinaus Richtung Meer. Auf der linken Seite der Bucht Port Jackson ist der Tierpark.

Der Park ist wirklich malerisch gelegen, über einen Hügel verteilt hat man in mehreren Stufen die Tiergehege, Vogelhäuser und Becken. Auch künstliche Höhlen wurden angelegt, und dort lebt mein absolutes Lieblingstier, die dicken fetten Wombats. Diese knuddeligen Tiere tun nichts lieber, als wie tot in ihren Höhlen zu liegen und zu schlafen. Hätte so gern mal eins geknuddelt! ;o)

Manchmal bewegen sie sich etwas, der einzige Beweis, daß sie doch lebendig sind.

Vom Taronga Zoo hat man einen wunderschönen Blick auf die Hochhäuser und das SOH. Einfach gigantisch!

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