Wendi

30.06.2011

Ja Hallo, das ist ja schön von...

Maria

19.06.2011

Hallo Wendi! Du kennst uns...

Jens

25.11.2009

Hey Wendi, wie gehts? Ich hoffe...

Wendi

15.06.2009

Ja klar, gerne. Hamburg steht auf...

Angela

15.06.2009

... Hamburg hat eine zweite Chance...

Aktuelles:

Das Ausflugsziel Nummero Uno für die Bayern ist ja eigentlich der Gardasee, doch ich war noch nie...


Lange war es schon ausgemacht, heute hat es endlich zeitlich geklappt. Mein externer Zimmerkollege...


zum Archiv ->
 

St. Lucia - Rodney Bay

1. bis 7. März 2010

Am Flughafen JFK Terminal 5 erwartet mich wie schon erwähnt kostenloses WLAN, wie schön! Wenn das auf St. Lucia so weitergeht kann ich meiner Onlinesucht weiterhin ganz freien Lauf lassen... Unser Flug nach Hewanorra / View Fort (UVF) hat etwa 1 Stunde Verspätung, was aber eigentlich kaum was ausmacht. Am Gate im Wartebereich entsteht dann ein nettes Foto von einem typischen US-Amerikaner, ein Fast-Food-Opfer. 

Im Flugzeug haben wir eine 3er-Bank für uns und können etwas vorschlafen. Schlechtes Wetter stört auch nicht und der Blick auf die karibischen Inseln ist einfach toll! Nach der Landung gibt es noch ein etwas nerviges Einreiseprozedere wo man ewig anstehen muß. So viele mehr oder weniger schöne Ehepaare und Zukünftige habe ich selten auf einem Haufen in einer Schlange anstehen sehen. Wir zwei Mädels fühlen uns fast etwas unpassend. ;o)

Hotel Bay Gardens Inn

Den Transfer vom Flughafen Hewanorra zum ersten Hotel in Rodney Bay habe ich noch vom Hotel in New York via Internet organisiert. Unser netter Fahrer holt uns direkt nach dem Einreisestreß ab und bringt uns für 70 USD in 1,5 Stunden ans andere Ende der Insel, Rodney Bay. Unser Hotel Bay Gardens Inn, malerisch in lila gehalten, liegt im "Zentrum" des Ortes direkt neben einem Einkaufszentrum, welches wir gleich nach Ankunft unsicher machen. Wir brauchen ja was zu trinken und zu knabbern, anschließend stillen wir unseren Hunger mit einer Pizza vom Schnellimbiss. Einen Kühlschrank haben wir ja in unserem Zimmer und zwei große bequeme Betten. Außerdem direkten Zugang zum Pool.

Das Frühstück ist jeden Tag keine wirkliche Offenbarung, da waren wir in New York aber besseres gewöhnt. Kein Obstsalat, nur ein paar vereinzelte Scheiben Melonen und Ananas. Das Rührei war naja. Es gibt wieder den fast fettfreien Joghurt, der leider auch geschmacksfrei ist. Zum Glück esse ich keinen Joghurt... ;o)

Reduit Beach

Unser Hotel liegt nicht direkt am Strand, dafür war es deutlich günstiger. Das ist ansich kein Problem, denn es geht ein Shuttlebus regelmäßig zum Strandhotel der gleichen Kette: Bay Gardens Beach Resort. Wir können alle Vorteile des Beach Resorts nutzen, inkl. der Strandliegen. Nur die unterschiedliche Handtuchfarbe zeigt, daß wir vom billigen Teil der Bay-Gardens-Gruppe kommen. 

Der Strand ist lang und feinsandig mit türkisblauem Wasser und nicht gerade überfüllt. Wir bekommen eigentlich jeden Tag einen schönen Platz im Schatten. Am ersten Strandtag genehmigen wir uns in der Bar um die Ecke einen oder zwei Cocktails und sind danach gut angeschickert. Da wir aber nicht viel tun müssen außer am Strand zu liegen und vielleicht mal zu baden macht das wenig aus. Zurück nach einem harten Tag am Strand wartet schon unser Reiseleiter Bruno auf uns. Wir können ihm kaum folgen, erstmal erzählt er mehrmals das gleiche und dann tut auch noch der Cocktail und die Sonne sein übriges. Wir beauftragen ihn nach einer Möglichkeit zu suchen, wie wir schön von Rodney Bay nach Soufrière kommen, möglichst mit dem Boot.

Gros Islet

Erstmal verbringen wir den Tag wieder am Strand, essen diesmal an einer Bude am anderen Ende der Bucht zu Mittag. Es gibt Blue Marlin, Brotfrüchte, Salat und Dumplings, sehr lecker! Der Knödel ist so eine Art Auszogne für Kariben, eher flach und frittiert. Generell fällt uns vor allem an dieser Strandhütte auf, daß die Frauen auf der Insel alles voll im Griff haben. Die Männer hängen eher planlos am Strand rum, aber die Frauen sind richtige Businesswomen in adretter Kleidung und sehr guten Manieren. Die Männer dürfen grad mal den Boden im Hotel wischen, mehr traut man ihnen wohl nicht zu. Naja, Dreadlocks zeugen nicht grad von hoher Intelligenz.

Einen Abendausflug nach Gros Islet müssen wir einplanen, denn da ist das große Straßenfest mit Tanz und Party. Es wird uns als super und total empfehlenswert dargestellt, wir finden es aber eher luschig. Erstmal sind da ein paar Stände mit Essen aufgebaut, ich bin da aber eher vorsichtig. Weil noch nix los ist machen wir einen Spaziergang durch die Stadt und besichtigen einen Kirche, die hell erleuchtet ist. Dort probt ein Chor, den man sich nicht wirklich anhören kann. Sowas falsches habe ich noch nieee gehört, gruselig! Wir kaufen uns ein Bier und setzen uns an den Pier, werden auch nur 10mal von irgendwelchen Typen angesprochen. Irgendwie nervt das.

Zurück auf dem Straßenfest begegnen uns nur verplante Typen. Wir tanzen ein bisschen, ich will mich aber nicht ständig betatschen lassen. Da es auch später nicht besser zu werden scheint ziehen wir bald von dannen. Reicht dann auch wieder.

Castries - Die Hauptstadt

Wir nehmen am 4. März den Minibus Linie 1A, das wurde uns von Bruno eingeimpft, unweit unseres Hotels und fahren in die Hauptstadt Castries, vor allem um uns den Markt anzusehen. Wir schlendern durch die Marktstände, lassen uns aber nicht hinreißen irgendwas unnützes zu kaufen. Ich suche nach meinem unvermeidlichen Kühlschrankmagneten und werde leider noch nicht fündig.

Wir besichtigen die (Holz-)Kathedrale auf dem Hauptplatz. Sie verzaubert uns mit ihrer Atmosphäre, so anders ans Kirchen in Europa, luftig und kühl zugleich. Die Wandgemälde grell und neugotisch, trotzdem nimmt sie uns völlig gefangen.

Nach einem kleinen Mittagessen shoppen wir weiter, diesmal steht Schmuck auf dem Programm. Ein bisschen echt Silber und ein bisschen mehr Modeschmuck. Zurück im Hotel verpassen wir fast die "große" Party. Ein Cocktail geht aufs Haus, ein zweiter geht auch noch rein. Das Barbeque lassen wir weg weil zu teuer.

Pigeon Island

Kurz vor Schluß nehmen wir uns auch noch die Halbinsel auf der anderen Seite der Bucht Rodney Bay vor - Pigeon Island. Ein "Freilichtmuseum" mit tollem Ausblick auf die Bucht und auf Gros Islet. Wir lassen uns mit dem Minibus hinfahren, das kostet weniger als mit dem Taxi. Wir bezahlen die paar Dollar Eintritt und besichtigen unten erstmal ein paar Ruinen, wohl aus dem 18. Jhd. Danach erklimmen wir den Hügel und haben auf dem Fort eine grandiose Aussicht über die gesamte Bucht mit diversen großen und kleinen Jachten, sowie teuren Hotels. Das muß man mal genießen. 

Nach dem Abstieg zum Strand suchen wir uns ein schönes Plätzchen unter einer Palme und gehen baden. Zum Mittagessen gibt es an der nahegelegenen Strandbar Roti für Sybille und Sandwiches für mich. Einen Cocktail später sind wir wieder ziemlich fertig und ruhen erstmal aus. Zurück geht es dann mit dem Taxi, ein perfekter letzter Tag in Rodney Bay.

Kommentare: