St. Lucia - Soufrière und die Pitons
7. bis 12. März 2010
Transfer mit dem Katamaran
Mit dem Taxi in ein anderes Hotel fahren kann ja jeder, wir wollen unseren Transfer von Rodney Bay nach Soufrière zu einem besonderen Erlebnis machen. Also bequatschen wir unseren "Reiseleiter" Bruno, daß er uns einen Katamarantrip bucht. Problem ist nur, wir wechseln das Hotel an einem Sonntag. Wer kann schon ahnen, daß sich das zu einem Problem entwickeln kann?!?
Sonntags fahren die Boote nicht von Gros Islet aus los, Montag bis Samstag wäre das anders. Somit müssen wir nach Castries und dort zum Katamaranableger. Der freundliche Minibusfahrer (Route 1A!!!) bringt uns bis vor die Haustür von Carnival Cruise bei der Auberge Serafine, natürlich für ein kleines Entgelt. Anschließend sitzen wir mit unseren Koffern und weiteren 50 US-amerikanischen Touris auf dem Katamaran und fahren nach Süden. Die Fahrt dauert etwa zwei Stunden, ist aber sehr entspannt und schön. Bei cooler Mucke, lauer Brise und zwei kostenlosen Cocktails liegen wir total relaxt vorne auf Deck und lassen uns vom auf und ab der Wellen einlullen.
An uns ziehen die Berge der Insel vorbei und wir erreichen den Gipfel der völligen Entspannung nach dem Motto: Ois Easy!!!
Angekommen am Kai von Soufrière ziehen wir unsere Koffer selber bis zum Ende des Strands zu unserem Hotel. Auf dem Weg durch die Hitze wird uns unzählige Male ein Taxi angeboten, aber das lohnt sich doch nicht. Danach sind wir wohl das Stadtgespräch, wie wir später erfahren. ;)))
Hummingbird Beach Resort
Unser zweites Hotel auf St. Lucia liegt direkt am Strand. Der Sand ist zwar etwas dunkler als in Rodney Bay, aber deswegen nicht schlechter. Einfach toll hier. Wir beziehen für die erste Nacht eine Suite mit zwei Zimmern direkt unter dem Pool. Gut warm da drin und ein bisschen stickig. Da das Hotel insgesamt nur aus kuschligen 20 Zimmern besteht müssen wir leider nach einer Nacht wieder umziehen. Das macht mir aber nichts, denn das zweite Zimmer ist zwar kleiner, dafür deutlich luftiger und kühler.
Das Hotel macht seinem Namen alle Ehre. Es wimmelt nur so von Kolibris in den schönsten Schattierungen und ich lege mich gerne ein paarmal auf die Lauer um schöne Fotos zu schießen. Garnicht so einfach, denn die Viecher sind sauschnell! Am ersten Tag mittags genehmigen wir uns ein leichtes Mittagessen im Hotel mit einem grandiosen Ausblick auf die Pitons, Vulkankegel und Wahrzeichen der Insel.
Soufrière
Wir besuchen am ersten Abend das Stadtzentrum von Soufrière und speisen gut aber relativ teuer direkt am Hafen. Das muß für die nächsten Abende aber anders werden, sonst sind wir bald arm. Als Sybille am Strand Joel kennenlernt zeigt uns dieser günstige Locations wo man gut Essen gehen kann.
Einmal gehen wir mittags in eine Straßenkneipe, die nur von Einheimischen besucht wird. Man kommt sich schon sehr weiß dort vor. Das Essen war super gut und auch sehr günstig. Dann gehen wir einmal abends auf den Hügel oberhalb des Hummingbird, er nennt sich Hollywood, und essen dort auch gut und lecker zu Abend. Und auch deutlich günstiger als am ersten Abend am Hafen. Der Ausblick ist traumhaft! Später gehen wir noch ein bisschen durch die Stadt und landen in einer Bar, die einem Freund von Joel gehört. Wir sitzen mit lauter schwarzen Kerlen auf Stühlen auf dem Fußweg und hören wieder coole Mucke. Ein unterhaltsamer Abend mit Cocktails und Piton-Bier!
Nach unserem
ersten Ausflugstag wollen wir Abends noch ausgehen, doch nach dem Duschen und div. anderen Aktivitäten (Sonne, Internetchatten mit Schatzi, Fotosession von Sybille am Strand) sind wir so am Ende, daß wir einfach einschlafen. Auch die Cocktails haben ihr übriges getan. Damit war Dinner-Canceling angesagt. Joel war zwar traurig, aber da kann man echt nix machen!
Partyabend im Hotel
Am Abend nach unserem Ausflug in den
Regenwald ist im Hotel Livemusik und Tanz angesagt. Die Freigetränke wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen und werfen uns in unser Partyoutfit. Leider ist die Party erstmal noch nicht im Gange, deswegen setzen wir uns an die Beachbar und unterhalten uns nett mit Joel und einem US-amerikanischen Pärchen (Brian und Debbie).
Später gehen wir nach oben zur anderen Hotelbar und tanzen zu der angekündigten Live-Musik. Ich habe relativ schnell einen ziemlich angetrunkenen Fan, der äußerst gerne und eng mit mir tanzen will. Ich bin nur mäßig begeistert und wir flüchten mit Joel und David in die Stadt. Erstmal geht es in eine Karaoke-Bar, Sybille und ich schmettern "One Moment in Time" von Whitney Houston. Leider hört man sich selber kaum vor lauter Lärm, aber lustig wars. Wir bekommen sogar Applaus!
Weiter gehts in einen Club mit der gesamten abgebrochenen Jugend der Stadt. Ich komme mir dort seeeehr Weiß vor. Irgendwann ist es dann mal genug, auch genug Alkohol. Ich will heim.
Ausklang
Den letzten Tag verbringen wir mit ausspannen im Hotel und shoppen in der Stadt. Ich kaufe endlich meinen Magneten für daheim. Der Ruhetag war auch gut, denn vom Abend vorher bin ich noch etwas angeschlagen.
Leider wird es dann am Abend auch etwas unschön. Wir sind wieder in der Beachbar und unterhalten uns nett mit der Bardame. Joel bearbeitet zuerst Sybille, daß er doch mehr Geld für seine 2,5-Tages-Tour haben möchte. Er hätte sich angeblich verrechnet. Ich finde das zunehmend peinlich und unangebracht. Er bekommt sowieso etwas mehr mit Trinkgeld, aber das will ihm auch nicht reichen. Einerseits muß man ja zugeben, daß er uns viel geboten hat, aber abzocken lasse ich mich auch nicht. Sybille hält sich zurück, ich verhandle hart und zum Ende hin wird er sogar aus dem Hotel geschmissen, weil er uns einfach keine Ruhe lassen will. Leider ein nicht ganz so schönes Ende des Urlaubs.
Am Abreisetag geht unser Flug erst am Abend. Wir buchen ein Taxi zum Flughafen nach Hewanorra. Joel ist wie vom Erdboden verschluckt, obwohl er uns doch eigentlich ein Taxi günstig besorgen wollte. Tja. Wir kommen auch allein zurecht. Damit ist der Urlaub in der Karibik auch schonwieder rum, schade! Es war einfach total schön!
(Trotzdem freue ich mich auf mein Schatzi daheim, der brav wartet!) :)))













Wendi
Ja Hallo, das ist ja schön von...
Maria
Hallo Wendi! Du kennst uns...
Jens
Hey Wendi, wie gehts? Ich hoffe...
Wendi
Ja klar, gerne. Hamburg steht auf...
Angela
... Hamburg hat eine zweite Chance...