Wendi

30.06.2011

Ja Hallo, das ist ja schön von...

Maria

19.06.2011

Hallo Wendi! Du kennst uns...

Jens

25.11.2009

Hey Wendi, wie gehts? Ich hoffe...

Wendi

15.06.2009

Ja klar, gerne. Hamburg steht auf...

Angela

15.06.2009

... Hamburg hat eine zweite Chance...

Aktuelles:

Das Ausflugsziel Nummero Uno für die Bayern ist ja eigentlich der Gardasee, doch ich war noch nie...


Lange war es schon ausgemacht, heute hat es endlich zeitlich geklappt. Mein externer Zimmerkollege...


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Kroatien 2008

18. bis 25. Juni 2008

Vorbereitungen

Wir verlassen Deutschland und hoffen, den kältesten Juni seit langem hinter uns zu lassen. 15 Grad und Regen, echt ein super Frühsommer, und das schon seit Wochen! :o(

Bevor wir abfahren können, muß aber der VW-Bus noch perfekt gemacht werden. Es fehlt noch eine Halterung für die Gasflasche und zwei Befestigungsösen für die Kühlbox, die hinter dem Beifahrersitz festgeschnallt werden soll. So fangen wir erstmal mit Bohren und Hämmern an.

Gegen Mittag sind wir fertig und fahren um 14:30 Uhr los gen Süden. Allerdings nicht ohne einen Mittagessenzwischenhalt beim Schnitzel Werner in Hofolding zu machen.

Österreich - Slowenien - Kroatien

Die Fahrt verläuft ohne Zwischenfälle. Wir nehmen die übliche Route über die A8 nach Salzburg, weiter die Tauernautobahn mit den teuren Tunneln (Tauerntunnel und Katschbergtunnel für lächerliche 9,50 EUR) und nach Villach rein in den Karawankentunnel für günstige 6,50 EUR.

Auf der anderen Seite ist man dann schon in Slowenien, und die Autobahn ist auch fast fertig. Bis auf ein paar wenige Kilometer durchgängig bis Ljublijana, dort ist die Ringautobahn auch bald fertig. Ohne große Verkehrsbehinderungen kommen wir durch und fahren bis Postojna, von da aus nehmen wir die Landstraße über Ilirska Bistricia zur kroatischen Grenze bei Rupa. Leider bemerken wir, daß der VW-Bus auf den letzten Kilometern kein Standgas mehr hat und bei jedem Mal Kupplung drücken ausgehen will. Eine etwas unangenehme Fahrt steht uns aber noch bevor, die Bergtour zum Übernachtungshaus.

Wir schaffen es auf den letzten Drücker nach oben, lassen Opatija, Lovran, Moščenićka Draga und Mošćenice hinter uns. Endlich da, es ist 0:30 Uhr und wir können erstmal nicht ins Haus, weil die Nachbarn mit dem Schlüssel schon schlafen.

Wir beschließen, die Kühlbox mit der Gasflasche auf der Terrasse zu betreiben und schlafen im VW-Bus. Endlich gegen 1:30 Uhr.

Die ersten Tage

Schade schade, eigentlich wollten wir mit dem Bus ja noch weiterfahren, beschließen dann aber, einen dorfansässigen Mechaniker aufzusuchen um das Problem mit dem Standgas zu beheben. Die netten Nachbarn helfen gerne weiter, aber zuerst muß das Häuschen bezugsfertig gemacht werden.

Wieder erwarten uns die Fledermäuse, die sich im ganzen Haus breit gemacht haben. Leo putzt das Haus, ich mache mich an die verwilderte Terrasse und schaffe dort Platz für die gemütlichen Campingstühle und den Tisch. Außerdem verwende ich die Terrasse zum Kochen mit dem Gasherd. Es ist brütend heiß. Die Gartendusche wird unser ständiger Helfer.

Die Nachbarn

Die erste Nacht im Bus war ja recht schön, nur werden wir rüde aufgeweckt vom Nachbarn mit dem benzinbetriebenen Rasentrimmer, der in den frühen Morgenstunden bereits die "Gärten" aller Häuser in der Nachbarschaft stutzt. Später unterhalten wir uns, teilweise auf Italienisch, mit den Nachbarn und erfahren, daß er aufgrund einer Herzerkrankung die Hitze am Tag nicht gut verträgt und somit nur morgens und abends im Garten arbeiten kann. Sehr nett, daß er freiwillig den Rasen mäht!

Die anderen Nachbarn im Haus etwas unterhalb sprechen sehr gut Deutsch. Wir werden zum Frühstück eingeladen. Am nächsten Tag fahren wir zu Romano, der weiter unten im Dorf wohnt und uns einen Automechaniker für die Reparatur des VW-Bus zubringen kann. Diese verläuft recht gut, der Vergaser wird verstellt und ein höheres Standgas läßt den Bus besser laufen. Fürs erste paßt das schon. Auf einen Wein sitzen wir noch in Romanos Küche und unterhalten uns auf Deutsch und Italienisch. Irgendwann muß ich mal richtig Italienisch lernen...

Wir entdecken dann noch weitere Nachbarn, und zwar eine Katzenfamilie (Mama-Miehzieh mit drei kleinen Kätzchen) in einem der leerstehenden Häuser. Leider sind sie zu scheu, aber Futter bekommen sie trotzdem von mir.

Ausflug nach Krk

An einem Abend statten wir dem Trajekthafen in Brestova einen Besuch ab und erfragen die Kosten für eine Fährüberfahrt nach Cres. 243,- Kuna für 2 Personen und einen Bus, das entspricht etwa 35,- EUR einfach. Weil wir auch nicht wissen, ob der Bus so lange durchhält, lassen wir es nicht darauf ankommen und fahren lieber nach Krk, denn dorthin führt eine Brücke, die einmalig 40,- Kuna kostet.

Dazu quälen wir uns erstmal durch Rijeka. Die Stadt ist mir ein bisschen zu industriell, überall Hafenanlagen, Werften, Öltanks und Raffinierieschlote. Baden würde ich da jetzt nicht freiwillig, auch wenn das Meer noch so schön aussieht. Es stinkt.

Auf Krk angekommen genießen wir erstmal die Aussicht, aber es ist heiß. Sehr heiß. Vor allem mit einem 20 Jahre alten VW-Bus ohne Klimaanlage. Brütend heiß. Bleibt nur noch, einfach weiterzufahren. Fahrtwind ist besser. Wir fahren in die Inselhauptstadt Krk und gleich mal zum Konsum, noch ein bisschen was einkaufen. Es ist Sonntag, aber der Laden hat noch offen. Nicht mehr lange, wie wir kurz drauf erleben, denn es ist auch noch Feiertag (22. Juni "Tag des antifaschistischen Kampfes"). Grad noch mal Glück gehabt.

Wir hoffen auf ein Restaurant und fahren weiter bis an die Südspitze der Insel, nach Baška. Der Ort ist zum einen Fährhafen nach Rab und zum anderen ein recht touristischer Fleck aufgrund des langen Badestrandes, der um diese Jahreszeit vor allem von Italienern belagert ist. Also schnell was essen und wieder heimfahren.

Der Bus bringt uns problemlos wieder heim. Aber ich denke mir jedesmal, daß ein Roller dort echt eine Alternative wäre. Zwar nicht für längere Fahrten, aber nur mal so zum Strand? Mal sehen.

Geburtstag am Strand

Am 23. Juni habe ich Geburtstag und weil es sich in den letzten Jahren immer so ergeben hat, verbringe ich den wiedermal im Ausland. Diesmal eben hier, in Kroatien. Wir beginnen den Tag recht früh, Frühstücken noch am Haus und fahren dann nach Brseč, denn Leo war dort früher oft am Meer und weiß von einem kleinen Strand.

Zuerst muß man ca. 2 km durch den Wald bergab laufen, bis man die kleine Kiesbucht erreicht. Leider sind selbst an einem Montag noch ein paar andere Leute auf die Idee gekommen und es wird kuschlig. Da sich normalerweise Leo eher über Menschenansammlungen beschwert ist er äußerst erstaunt, daß ich mich zuerst und massiv beschwere, denn ich hasse vollbesetzte Strände.

Das liegt wohl vor allem an den Sommerurlauben auf Korsika, als ich noch klein war. Wir hatten ein Schlauchboot mit einem schönen kräftigen 50-PS-Motor und konnten alle Buchten im Süden der Insel abfahren. Es fand sich dann immer eine Bucht, die wir für uns allein hatten. In Brseč ging es ja noch, aber genau deshalb würde ich nie, niemals nach Rimini o.ä. fahren. Brrrrr....

Trotz der etwas größeren Menschenansammlung war der Strandtag sehr schön. Das Meer war sogar für mich warm genug, und ich bin in dieser Beziehung eine Frostbeule, und der Sonnenschirm war perfekt, damit ich nicht zu schnell zu rot werde. Ich war es am Abend dann zwar trotzdem, aber erträglich.

Letzter Tag und Heimfahrt

Man muß wirklich sagen, es ist ein Erholungsurlaub. Viel machen wir wirklich nicht, ich lese ein gutes Buch, Leo beschäftigt sich mit dem Haus und den Fledermäusen. Außerdem planen wir eine mögliche Modernisierung des alten Gemäuers, aber das wird die Zukunft ergeben. Am letzten Abend gehen wir noch ins Perun, das Restaurant in Mošćenice mit dem schönsten Blick auf die Kvarner Bucht, den man sich vorstellen kann. Romano hält die Besitzer zwar für Verbrecher, weil dort das essen so teuer ist, aber einmal kann man es sich schon gönnen. Und der Ausblick entschädigt für alles, nebenbei waren die Miesmuscheln in Weißweinsoße göttlich!

Für die Heimfahrt nehmen wir uns vor, eine andere Strecke auszuprobieren. Wir fahren über Triest - Udine in die Dolomiten. Wir haben noch Glück mit dem Wetter und genießen den wunderschönen Ausblick auf die Berge. Hier entstehen auch ein paar super Fotos!

Diese Strecke hat mit Stau nach Triest auf der italienischen Autobahn etwa 2 Stunden länger in Anspruch genommen, ist dafür etwas günstiger von den Gebühren und landschaftlich einfach unschlagbar schön! Am Brenner irritiert uns der Bus noch kurz aufgrund fehlendem Öl. Wird aber an der nächsten Tankstelle behoben. Rechtzeitig zum EM-Halbfinale Deutschland - Türkei sind wir wieder in München.

Nochmal Kroatien 2008

2. bis 5. Oktober 2008

Für ein verlängertes Wochenende hat es uns heuer nochmal nach Kroatien, besser gesagt nach Sv. Jelena bei Opatia auf der Halbinsel Istrien verschlagen. Wir wollen nochmal ein bisschen ausspannen und im Haus nach dem Rechten sehen.

Ursprünglich hatte ich vor, am 1. Oktober an meinem ersten freien Tag den Bus zu putzen, zu beladen und dann sollte Leo vor der Tanzstunde zu mir kommen und sein Zeug noch mit rein packen. Erstmal habe ich den fetten Schnupfen kassiert und er war zu spät dran. Also ließen wir die Idee bleiben, gleich nach der Tanzstunde loszufahren. Der Bus wird dann am nächsten Tag in der Früh gepackt.

Zuerst steht der Wecker auf 6 Uhr. Leider gehts mir so schlecht, daß wir weiterschlafen bis 9 Uhr. Dann muß noch der 12V-Strom verkabelt werden, das dauert dann mit Packen bis 13 Uhr. Dann gehts endlich los. Der Schnitzel Werner liegt noch auf dem Weg und die kleine Stärkung tut gut.

Wir haben Glück mit dem Fahrtverlauf, nur ein bisschen Stau am Irschenberg wegen einer Baustelle, danach läufts rund. Der Bus boxt sich durch die Lande und macht keine Zicken. Sehr brav. Nur die neue Vignette für Slowenien ärgert uns ein bisschen: 35,- EUR für ein halbes Jahr, schön wäre da doch eine 10-Tage-Variante wie beim Pickerl für Österreich! Aber ohne geht leider nicht, also beißen wir in den sauren Apfel.

Die Tunnel auf der A10 - Tauernautobahn laufen problemlos, Busfahren im Tunnel mach riesig Spaß! Am Karawankentunnel müssen wir dann etwa 20min wegen Blockabfertigung (Baustelle im Tunnel) warten, aber mit einem Wohnzimmer auf 4 Rädern ist das überhaupt kein Problem! ;o)

Diesmal ist es zu kalt im Haus, deshalb schlafen wir 3 Nächte im Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterVW-Bus und kuscheln uns unter 3 dicke Decken. Nachts wird es doch sehr frisch. Es macht aber viel Spaß im Bus zu schlafen, auch wenn ich mir wohl demnächst eine Standheizung gönnen werde. Das wird aber dann erst nächstes Jahr angegangen.

Tagsüber besuchen wir alle Nachbarn, bringen ein paar Geschenke mit und machen das Haus vor allem Fledermausdicht. Die kleinen Kerle - sie sehen meiner Meinung nach aus wie kleine pelzige fliegende Schweinchen - werden behutsam aus dem Haus befördert und dann wird ein Gitter in alle Öffnungen gesteckt, damit sie nicht mehr rein können. Kein Problem für die Flattermänner, es gibt noch genug andere alte Hütten in der Gegend, z.B. gleich nebenan... ;o)

Leider müssen wir wirklich schnell wieder zurück, die Arbeit ruft. Trotzdem hat sich die Fahrt durchaus gelohnt.

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